
12.November 2009 - Denis Baudot Beim Bauernendspiel verfügen beide Parteien nur noch über ihre Könige und Bauern. Wer zuerst einen Bauern auf der gegnerischen Grundreihe in eine Dame umwandeln kann, gewinnt gewöhnlich die Partie. Werden alle Bauern abgetauscht ode/und kann der verteidigende König vor den letzten auf dem Brett verbliebenen Freibauern den gegnerischen König an der Besetzung eines Schlüsselfeldes hindern, endet die Partie remis.
Bauernendspiele können grob wie folgt eingeteilt werden:
- Elementare Bauernendspiele
- Opposition und Zugzwang
- Quadratregel (Wenn der schwarze König sich in dem Quadrat befindet oder dieses betreten kann, dann kann er den Bauern bis zu dessen Umwandlung erreichen.)
- Bauernendspiele mit blockiertem Bauernpaar
- Bauernendspiele mit mehreren Bauern
- Bildung eines Freibauern
- Bauerndurchbruch
- Pattvermeidung

Die verschiedensten Regeln und Punkte, welche hier beachtet werden müssen/sollten, werden uns vom Moderator Denis Baudot bei einem gemütlichen Beisammensein nähergebracht.